Kino Wildenmann Eine bewegte Geschichte



1983

Gründung des Filmclubs Männedorf mit dem Ziel, dem Publikum gute Filme in der Originalversion zu zeigen.



1994

Dezember - Das Hotel-Restaurant Wildenmann, das den Filmclub beherbergt, brennt nieder - die Folge von Brandstiftung. Der Kinobetrieb findet ein jähes Ende, ein wichtiger Kulturtreff steht vor dem Ende.



1995

März - Aktion zur Zeichnung von Genossenschafts-Anteilscheinen, organisiert durch den Vorstand des Filmclubs. Architekt Richard Zaugg erstellt ein Bauprojekt für ein neues Kino. Die Weiterführung der Kino-Kultur findet prominente Unterstützung. Unter anderem engagiert sich der bekannte Filmemacher Rolf Lyssy (Die Schweizermacher) für das “letzte Kino zwischen Zürich und Rapperswil”.

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November - Der Gemeinderat Männedorf beschliesst den Bau des Kinos Wildenmann im ehemaligen ökonomie-Gebäude der Gemeinde. Eine überwältigende Mehrheit der Stimmberechtigten sagt ja zum Bauprojekt.

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1997

April - Das gemeindeeigene Ökonomiegebäude wird abgebrochen, um an dieser Stelle das neue Kino zu bauen.

Juli - Der Filmclub wird aufgelöst. An seiner Stelle übernimmt die Genossenschaft den Betrieb und die Verwaltung des Kinos.

November - Erste Generalversammlung der Genossenschaft Kino Wildenmann. Der Vorstand unter dem Präsidium von Stephan Herzog (ehem. Präsident Filmclub) wählt Myriam Barzotto zur Geschäftsführerin.



1998

Januar - Eröffnungsfeier
Nach diversen Bauverzögerungen und insgesamt neunmonatiger Bauzeit feiern über 500 Genossenschafter die Eröffnung des neuen Kinos. 1004 Tage nach dem Brand flimmern wieder Kinofilme über die Leinwand in Männedorf.

August - Erstes Openair-Kino auf dem Areal des Schulhauses Blatten.



1999

Mai - Das Mahnmal, welches an den Brand von 1994 erinnerte, muss wegen fehlender Baubewilligung entfernt werden. Auf der Plaquette stand: "In Memoriam dem unbekannten Brandstifter".

Mai - Der Schriftsteller Adolf Muschg feiert seinen 65. Geburtstag im Kino Wildenmann

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2000-2003

April 2000 - Auszeichnung als "Landkino der Schweiz 1999". Der Schweizer Studiofilm-Verband vergibt den Preis für qualitativ wertvolle Programmation.

Mai 2001 - Auszeichnung durch das Bundesamt für Kultur (BAK). Für die wertvolle Programmation wird das Kino Wildenmann mit dem dritten Preis ausgezeichnet. Somit gehört unser Dorfkino offiziell zu den drei besten Studiokinos des Landes.

September 2001 - Der Kulturpreis der Gemeinde Männedorf geht je hälftig an Präsident Stephan Herzog und an die Genossenschaft Kino Wildenmann.

April 2002 - Das Bundesamt für Kultur verleiht dem Kino Wildenmann den zweiten Preis für die wertvolle Programmation.

Januar 2003 - 5 Jahre Kino Wildenmann, es steigt eine tolle Geburtstagsparty. Das schönste Kino am rechten Zürichseeufer gehört zum festen Kulturprogramm der Region.



2004-2010

April 2004 - Das Kino Wildenmann wird unter die fünf besten Arthouse-Kinos des Landes gewählt

Mai 2006 - Der Gönnerverein wird gegründet mit dem Ziel, das Kino in seiner schwierigen finanziellen Lage zu unterstützen. ((LINK GöV))

Mai und November 2007 - Am 3. und 4 Heimatfilmtag flimmern qualitativ hochwertige Schweizer Filme über die Leinwand.

August 2010 - Erstes Filmfestival Männedorf mit Outdoor- und Indoor-Vorführungen auf der "Piazza" vor dem Kino und im Kinosaal.



2011

April - Vorstand und Geschäftsleitung beschliessen, auf digitale Projektion umzustellen und Geld dafür zu sammeln.

Mai bis November - Während des ganzen Jahres finden Geldsammel-Aktionen statt: der Gönnerverein organisiert ein Benefizkonzert, Diavorträge im Kino, Stand am Leue-Fäscht.

Dezember - Umstellung auf digitale Projektion. Mit Unterstützung der Genossenschafter, des Gönnervereins, der Gemeinde Männedorf, des Bundesamts für Kultur und zahlreicher privater und öffentlicher Spender kann der neue Digital-Projektor angeschafft werden.



2012

August - Zweites Filmfestival



2013

Sommer - Sanfte Renovation des Kino-Foyers



2014

August - Drittes Filmfestival Das 3. Filmfestival musste dem durchzogenen Wetter seinen Tribut zollen. Der Besucheraufmarsch entsprach den jeweiligen äusseren Bedingungen. Hatten wir am Donnerstag wundervolles und angenehmes Sommerwetter und somit eine fast ausgebucht Arena, war der Freitag komplett verregnet und die Temperaturen am Samstag entsprachen eher einem kühlen Herbsttag. Fünf Indoorfilme standen dem Publikum in den drei Tagen zur Auswahl. Davon mit MITTSOMMERNACHTSTANGO eine exklusive Vorpremiere. Bei unserem zweiten Film O SAMBA war Regisseur Georges Gachot vor Ort. Weiter wurden gezeigt ALFONSINA, 2 FRANCOS 40 PESETAS sowie FEUER UND FLAMME. Unsere drei Outdoorfilme richteten sich an ein breites Kinopublikum. Gezeigt wurden die Komödien WIR SIND DIE NEUEN und FADING GIGOLO mit Woody Allan. Mit der Vorführung am Samstag konnten wir mit dem Film BELLE ET SÉBASTIAN vor allem auch die jüngeren Gäste ansprechen. Der Besuch unserer Imbissstände wäre sicherlich noch besser ausgefallen, hätten wir nicht nur auf eine, sondern auf drei Sommernächte zählen können. Umso besser lief die Kinobar im Foyer. Alle, die noch nie an unserem Filmfestival waren: kommen Sie vorbei und lassen Sie sich vom einmaligen Ambiente verzaubern. Wir freuen uns, Sie am Filmfestival 2016 zu begrüssen!



2015

August - Der öffentliche Auftritt des Kinos wird modernisiert durch eine völlig neu gestaltete Homepage und einen aktualisierten Facebook-Auftritt.